Über mich






Ich wurde 1973 am Niederrhein geboren. Nach einigen Jahren in meinem Beruf als Groß- und Außenhandelskauffrau habe ich meinen Beruf aufgegeben und bin nun Hausfrau und Mutter von fünf Kindern. Meine Hobbies sind meine Familie, Bücher lesen und natürlich das Schreiben.

Hier ein Interview, dass ich im Oktober 2013 für den Blog Katis Bücherwelt gegeben habe:
 



Einige Fragen an die Autorin


 

Stellen Sie sich doch bitte kurz einmal für meine Leser vor.
Ich bin 39, verheiratet, Hausfrau und Mutter von fünf Kindern.

Sie sind eine Mutti von fünf Kindern. Ist es dort manchmal schwierig, Ruhe zum Schreiben zu finden? 
Es ist sogar beinahe Unmöglich, Ruhe zum Schreiben zu finden. Geschweige denn Zeit. Deshalb schreibe ich meist abends, wenn andere fernsehen. Oder ab und an morgens früh am Wochenende. Der Lärm stört mich nicht beim Schreiben, ich kann mich gut konzentrieren.

Wie sind Sie zum Schreiben gekommen, und gab/gibt es noch andere Berufe die ausgeübt werden/wurden?
Geschichten erzählt habe ich schon immer gern und in meiner Schulzeit habe ich mir schon Geschichten ausgedacht und aufgeschrieben. Meinen ersten Roman habe ich abends geschrieben, zur Entspannung und als Hobby.
Ich bin gelernte Groß- und Außenhandelskauffrau, seit der Geburt meiner Kinder bin ich allerdings Hausfrau.

Wenn Sie schreiben, wo tun Sie es am liebsten und wie sieht ihr Arbeitsplatz aus?
Bei fünf Kindern bleibt kein Platz für ein Büro, so schreibe ich mit meinem Laptop meist am Esszimmertisch.

Wenn Sie nicht gerade an einem Buch schreiben, was tun Sie dann gerne in ihrer Freizeit?
Lesen, Joggen, mit dem Hund spazieren gehen.

Wenn Sie selbst als Leserin unterwegs sind, welche Bücher lesen Sie am liebsten und was eher gar nicht?
Ich lese eigentlich alles. Fantasy, Liebesromane, Krimis, Thriller. Hauptsache, die Charaktere sind interessant.

 

Die neue Generation ist das eBook, was halten Sie persönlich davon und wie sehen Sie die Entwicklung? 
Ich finde eBooks gut. Ich war eine der ersten, die sich damals einen eBook-Reader zugelegt hat. Ich finde es praktisch, so viele Bücher jederzeit zur Hand zu haben und viel Platz zu sparen.

Momentan wird das Thema Selfpublishing sehr heiß diskutiert, was halten sie davon? Wenn sie selber dazu gehören, weshalb haben Sie sich dazu entschieden?
Ich finde Selfpublishing natürlich gut. Es hat mir die Möglichkeit gegeben , meine Bücher zu veröffentlichen, die sonst immer noch keiner zu Gesicht bekommen hätte. Als Leser bietet es mir die Möglichkeit, auch einmal Bücher zu lesen, die nicht auf die Masse zugeschnitten wurden. Ich persönlich lese seit Jahren beinahe nur noch Romane, die Autoren selbst veröffentlicht haben. Diese Bücher heben sich noch aus der Masse ab, da die Autoren so schreiben können, wie sie möchten. Ein weiterer Vorteil ist der sehr viel günstigere Preis.

 

Gibt es derzeit neue Projekte? Worauf dürfen sich ihre Leser freuen?
Zur Zeit arbeite ich an meinem dritten Roman. Es wird diesmal kein historischer Roman sein, sondern er wird
in der Gegenwart spielen. Er handelt von einer allein erziehenden Mutter zweier Kinder, die es mit einem Stalker zu tun bekommt.

 

Wie lange schreiben Sie Durchschnittlich an einem Roman? Und wie sieht der Werdegang von der Entstehung der Idee bis zur Veröffentlichung aus? 
Durchschnittlich schreibe ich drei Monate an einem Roman. Danach muss ich ihn überarbeiten, noch zig mal durchlesen, um nach Logik- und Rechtschreibfehlern zu suchen, das Cover gestalten und das ebook und Taschenbuch erstellen. Das dauert meist auch noch ein, zwei Monate, bis ich den Roman schließlich veröffentlichen kann.

 

Wie kommen ihre Protagonisten zu ihren Namen? Gibt es diese vorab schon, oder erst durch den Charakter findet sich ein passender Name? Gibt es vielleicht sogar reale Personen, die ihren Namen an einen Protagonisten geliehen haben?
Die Namen ergeben sich, während meine Charaktere sich entwickeln. Dann ist die Frau für mich plötzlich eine Katrin oder Josefine.

Worum handelt es sich in ihrem aktuellen Buch?
„Ein verhängnisvoller Winter erzählt die Geschichte von Josefine Ingermann. Nachdem Josefine ihre Kindheit und Jugend in den Kriegsjahren des zweiten Weltkriegs verbracht hat, plagen sie auch später noch die Erinnerungen an die Schrecken, die sie, wie so viele andere, erlebt hat.
Auch Jahre später, im Nachkriegsdeutschland des Jahres 1949, stößt man noch immer unaufhörlich auf Zeugnisse des vergangenen Krieges. Doch langsam beginnt sich das Leben wieder zu normalisieren und man richtet seine Gedanken auch wieder auf andere Dinge, als nur auf das bloße Überleben. Auch Josefines Stimmung beginnt sich langsam wieder zu bessern und sie entdeckt, dass das Leben auch schöne Dinge zu bieten hat.

Es  ist ein historischer Krimi, der neben dem harten Alltag in der damaligen Zeit auch die Abgründe der Menschen aufzeigt und man fragt sich, was sich wirklich abspielt hinter der Fassade, die man der Öffentlichkeit zeigt.

 

Erzählen Sie uns doch, wie ist die Idee entstanden? Wie sahen die Recherchen dazu aus?
Die Idee zu meinem aktuellen Buch „Ein verhängnisvoller Winter“ stammt, wie auch zu meinem ersten Roman, aus den Erzählungen meiner Großmutter. Die Erlebnisse als Kind im Krieg und später in der Nachkriegszeit auf dem Land haben mich dazu inspiriert, über diese harte Zeit zu schreiben.

Zur Recherche habe ich ein Heimatmuseum besucht, mir Geschichtsbücher über meinen Wohnort ausgeliehen und Zeitzeugen nach dem Leben in der damaligen Zeit befragt.

Gibt es einige Parallelen von Josefines Erlebnissen zu den eigenen? 
Nein, ich habe mir aus Erzählungen viel Allgemeines aus dem Alltag der Personen aus dem wirklichen Leben geholt, wie z.B. die Arbeiten auf dem Land, die Zustände im Krankenhaus der damaligen Zeit, die Lebensumstände wie z.B. Wohnungsnot. Die eigentlichen Handlungen und Erlebnisse der Personen sind aber frei erfunden.

Warum haben Sie sich für die Jahre 1911 und 1949 entschieden ein Buch zu schreiben? Was fasziniert Sie an diese Zeit?
Mich hat das harte, karge Leben in der damaligen Zeit interessiert und die Menschen, die damals gelebt haben. Die Leute hatten es schwer, haben aber nie den Mut verloren. Sie hatten wenig, waren aber trotzdem zufrieden. Über solche Menschen wollte ich Geschichten erzählen.

 

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